Mittwoch, 26. August 2015

Das Geheimnis der Statue - Musiktheater-AG der GS Hogenkamp

Das Geheimnis der Statue... oder... was passiert, wenn man eine Schulklasse alleine im Museum lässt...?



In der Musiktheater-AG der Grundschule Hogenkamp, die sich aus 21 Kindern der Klassen 3 und 4 (darunter 8 Kinder mit „besonderen Begabungen“) zusammensetzte, haben wir in 9 Monaten ein Theaterstück entwickelt. 



Aus kleinen szenischen Spielen und theaterpädagogischen Übungen ist die Idee der Rahmenhandlung (ein Museumsbesuch einer Schulklasse) entsprungen.
Schnell wurden die Kinder kreativ und entwickelten Szenen aus „anderen Welten“, die diese Klasse gemeinsam erlebt, indem sie in das jeweilige Bild  hereingezogen wird bzw. wie das der Oberschlaumeister der Klasse erklärt, indem sie „hypergalaktisch transzendiert“ werden. 

Während die Lehrerin, Frau Hüterrich, sich die abenteuerliche Geschichte des Museumswärters anhört, der ihr aufgeregt erklärt, dass das goldenen Schwert der Statue verschwunden sei, erleben die Kinder Abenteuer in einer Mittelalterszene.  Sie haben auch Kontakt mit Robotern, die die 7. Dimension bereits kennen. Außerdem geraten sie in eine Märchenwelt mit Waldgeistern und bringen dort einiges durcheinander, weil sie Rotkäppchen schon verraten, was der Wolf gleich mit ihr vorhat. Zuletzt finden sie sich mitten in einem wilden Hexentanz wieder. Die Hexen wollen gerade einen Zaubertrunk brauen, als die Kinder das goldene Schwert entdecken. Im letzten Augenblick holt die Statue sie aus dem Bild heraus.







Und als Frau Hüterrich mit dem Museumswärter wiederkommt, ist auf wunderliche Weise das Schwert der Statue wieder da...

Passend zu den so entstandenen Szenen wurden Musikstücke, Tänze und Lieder gesucht oder umgetextet. Einige Kinder brachten ihre Fähigkeiten des Instrumentenspiels (Klavier, Saxofon, Fagott) mit ein, andere erfanden Musik auf Orff´schen Instrumenten. 
Jedes Kind konnte sich aussuchen, welche Rolle es übernehmen wollte. Manche Kinder hatten mehrfach Rollen und alle zusammen suchten  nach Kostümen und Requisiten.  
Da diese AG von 2 Lehrkräften geleitet wurde, konnten wir die Gruppe für Proben einzelner Szenen oder Musikstücke sowie zum Bau der Bühnenbilder aufteilen. 
Außer der wöchentlichen AG-Stunde waren mehrere Wochenendproben nötig.
Alle Kinder konnten sich auf ganz vielfältige Weise mit ihren Ideen und Begabungen einbringen. 




Bei den Aufführungen vor Schülern unserer und anderer Schulen, Kindergartenkindern und Eltern, Angehörige sowie andere Interessierte sprang der Funken der Begeisterung, den die Kinder beim Spielen „ihres Stückes“ versprühten, über. Die große positive Resonanz ermutigt uns Lehrkräfte darin, mit solchen Musiktheaterprojekten weiterzumachen.


Sonntag, 26. April 2015

Die Kunst_Macher von der Kath. GS Eversten


Bereits zum zweiten Mal fand das Kunst_Macher-Projekt der Katholischen Grundschule Eversten in Kooperation mit dem Horst-Janssen Museum statt.
Über einen Zeitraum von einem halben Jahr trafen sich 12 kunstbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 einmal monatlich nachmittags im Museum, um dort ganz verschiedene Ausstellungen zu besuchen und praktisch dazu zu arbeiten.











   
Nach einem halben Jahr Arbeit im Kunstatelier der Museumspädagogik in der Raiffeisenstraße haben die Kunst_Macher am Donnerstag, d. 23.04.2015 ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert. Im Rahmen einer offiziellen Eröffnungsfeier bewunderten Eltern, Großeltern und Geschwister die Bilder, die während des Projektes unter der Leitung von Ellen Siemann und Heike Seiferth entstanden sind.
Sogar die Presse war vertreten. Hier geht's zum NWZ-Artikel und auch die Kreiszeitung hat über das Projekt berichtet.
Unser Dank geht an dieser Stelle nochmals an den Förderverein der Kath. GS Eversten und die Stadt Oldenburg, die dieses Projekt durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht haben.










Donnerstag, 2. April 2015

Die KIBUM 2015 wirft ihre Schatten voraus



Ende Februar haben 12 schreibbegeisterte Viertklässler der Wallschule, der GS Krusenbusch, der GS Staakenweg und der Kath. Grundschule Eversten an einer schulübergreifenden Schreibwerkstatt teilgenommen. Eingeladen hatte sie Regina Peters, die Organisatorin der KIBUM. Anwesend war auch der Künstler Erwin Grosche, der seine lautmalerischen Gedichte und Geschichten vortrug und die Kinder im kreativen Prozess des Selber-Dichtens unterstützte.
Die vorliegenden Entwürfe der Dichterinnen und Dichter werden bei der Eröffnung der KIBUM im November in einem Bühnenprogramm vorgestellt werden und können in gedruckter Version auch käuflich erworben werden.





Andrey im Gespräch mit Tjark 
Eine erste Lesung























In dem Buch erscheinen zu den Gedichten passende Illustrationen der Oldenburger Künstlers Andrey Gradetchliev, der diese nach den Wünschen der Kinder anfertigen wird.
Auf die öffentliche Präsentation ihrer Arbeiten werden die kleinen Künstler professionell von dem Oldenburger Schauspieler René Schack vorbereitet, so dass wir uns schon heute auf einen tollen Auftritt freuen können.





NWZ berichtet über das Präsentationsforum

Am 02. April 2015 erschien in der NWZ noch ein Artikel über das jährliche Präsentationsforum unseres Kooperationsverbundes. Hier nachzulesen.



Präsentation zum Thema "Die wunderbare Welt der Meere und Ozeane" 

Mittwoch, 18. März 2015

Texte schreiben und illustrieren (GS Wallschule)

Am Anfang standen ein Medallion, eine Katze und eine geheimnisvolle Schachtel.

Zu diesen Gegenständen haben wir - Cosima, Julian, Sarah und Hannah - unsere eigenen Geschichten entwickelt oder uns auch gleich etwas ganz Eigenes ausgedacht.
Da trafen Vampire auf Säure-Kürbisse, afrikanische Vögel auf gemeine Hexen und auch Prinzessinnen und Drachen durften nicht fehlen. 
Einmal wöchentlich trafen wir uns zum Schreiben und gegenseitigem Vorlesen unserer Ergebnisse. 
Auch gezeichnet wurde viel und vorher genau überlegt: Zu welchen Textstellen sollte ich am besten ein Bild malen, um die Geschichte noch einmal bildhaft zu unterstützen? 











Auch ein Gedicht entstand in dieser Zeit - inspiriert von den ersten wärmenden Sonnenstrahlen: Die "Frühlingsboten".

Frühlingsboten


Der Schnee ist weggeschmolzen,
hat jungem Grün Platz gemacht.
Neues Leben auf der Erde erwacht.
Narzissen, Osterglocken und noch viel mehr
finden wir im Blumenmeer.

Die Boten des Frühlings, das sind sie
blühen auf der Wiese, blühen wie nie.
Wollen nicht mehr aufhören, uns zu betören
alle wollen den Klang des Frühlings hören.

Vögel hört man in den Bäumen singen,
sanft  vernimmt man wie die Schneeglöckchen im warmen Winde klingen.
Ein Summen der Bienen erfüllt die Luft
überall riecht man milden Blumenduft!

Schnee, Schnee, Schnee – er ist weg
und die Kindlein wie sie spielen, wie sie lachen…
Denn der Frühling birgt viele schöne Sachen.
Alle springen sie umher, erfreuen sich des neuen Lebens
und des bunten Blumenmeers.

Am 13.03.15 stellten wir unserer Ergebnisse auf dem alljährlichen Präsentationsforum an der Cäcilienschule aus.